16. April 2003

Forschungskooperation für neue Lebensmittel

Die Globalisierung der Märkte verändert die Wettbewerbssituation auch für kleine und mittlere Unternehmen.
Gute Ideen bleiben gerade bei  kleinen Unternehmen häufig in der Schublade liegen, anstatt sie zu einem Erfolgsgarant für die Zukunft zu machen. Das Problem besteht nicht selten in der zu geringen Mittelausstattung für aufwändige Forschungsinvestitionen.
Mit dem Programm CRAFT hat die EU Fördermöglichkeiten geschaffen, um die Entwicklung innovativer Produkte bei kleinen Unternehmen gezielt zu unterstützen.
CRAFT ist für kleine und mittlere Unternehmen konzipiert, die selber nicht über die notwendigen Forschungskapazitäten verfügen, um Produkt- oder Verfahrensverbesserungen zu erreichen.

Auch im 6. Forschungsrahmenprogramm  der EU bleibt es bei der wichtigsten Förderungsvoraussetzung: Es muss sich um eine Kooperation von mindestens drei Unternehmen aus mindestens drei unterschiedlichen Staaten handeln.

Den Start für ein solches kooperatives Forschungsvorhaben hat es Mitte April in der IGV Institut für Getreideverarbeitung GmbH gegeben. Eine Projektgruppe aus finnischen, schwedischen, spanischen, englischen und deutschen Unternehmen hat sich die Entwicklung von gesundheitsfördernden Lebensmitteln mit dem Schwerpunkt Krebsprophylaxe zum Ziel gestellt. Basis für diese Produkte sollen Inhaltsstoffe lignanreicher Leinsaaten sein.
Die IGV GmbH wirkt in diesem Forschungsverbund als Dienstleister hinsichtlich der Bearbeitung analytischer und technologischer Aufgabenstellungen.
Hauptziel der Arbeiten für und mit den Unternehmen ist die Entwicklung von schmackhaften Backwaren, Müslimischungen und Fruchtriegeln, die dann durch die jeweiligen Unternehmen dieses Forschungs-Verbundes vermarktet werden.

 

IGV Institut für Getreideverarbeitung GmbH
Arthur-Scheunert-Allee 40/41
14558 Bergholz-Rehbrücke

Ansprechpartner: Ines Gromes
Tel.:        03 32 00/89-107
Fax:        03 32 00/89-220
e-mail:    igv-transfer@institut-fuer-getreideverarbeitung.net