09. Januar 2003

isidor24 - ein neuartiges internetbasiertes Vertriebsprojekt
[e-logistic] zur gemeinsamen Vermarktung von Regionalen Spezialitäten aus Brandenburg

Kleine und mittlere Unternehmen der Lebensmittelbranche haben es bei der Vermarktung ihrer Produkte im klassischen Lebensmitteleinzelhandel auf Grund ihrer geringeren Produktionsmengen und des hohen Wettbewerbsdrucks sehr schwer. Eine wirtschaftliche Einlistung in den Handel ist daher kaum möglich. Auch die Anbieter lokaler Dienstleistungen wie das Bäcker- und Fleischerhandwerk stehen unter diesem Druck und müssen sich daher stärker im Markt positionieren.

Ursprüngliche landestypische Erzeugnisse sind bei den Verbrauchern sehr beliebt, was sich in der erfolgreichen Direktvermarktung widerspiegelt. Doch "echter" E-Commerce wird nach wie vor nur von den großen etablierten Firmen eingesetzt. Mit dem "Modellvorhaben elektronischer Geschäftsverkehr - Vertriebskooperation regionaler Spezialitäten" gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit greift das Institut für Getreideverarbeitung aus Bergholz-Rehbrücke Probleme und Trends zugleich auf, um wirtschaftliche Impulse auf allen drei Ebenen gleichermaßen zu geben - Produktion, Logistik und Vertrieb.

Der Verbraucher soll ohne großen Beschaffungsaufwand über das Internet - aber in gewohnter "Einkaufsumgebung" - das umfangreichste ursprüngliche Sortiment von Brandenburger Spezialitäten kaufen können, dass in dieser Form gemeinsam angeboten wird. Bequem, einfach und zuverlässig. Herzstück der technischen Lösung ist die Logistikfirma Albrecht + Neiss GmbH aus Neuenhagen, ein inhabergeführtes Familienunternehmen im Übergang zur dritten Generation. Als Branchenspezialist liefert Albrecht + Neiss Food und Non-Food Produkte an Bäckereien, Konditoreien, Eiscafés, Bistros, Küchen und Kantinen, Hotels und Einzelhändler jeglicher Größe. Mit dem unternehmenseigenen Logistik-Zentrum werden Berlin, Brandenburg, Sachsen und Teile von Sachsen-Anhalt beliefert.

Eine gemeinsame Marketingstrategie über das Label isidor24 garantiert einen einheitlichen eigenständigen Auftritt der Produkte mit individueller Integration in jedes beteiligte Unternehmen. Dabei können die Bestellungen über die Internetplattform , das Terminal in der jeweiligen Filiale durch eigene Dienstleistungen ergänzt werden. Das Kerngeschäft der beteiligten Filialisten, wie Backwaren, Fleischwaren, Feinkost bzw. Restaurantbetrieb soll dadurch möglichst wenig beeinflusst werden sich jedoch positiv ergänzen. Der Schwerpunkt liegt im Angebot von Zusatzleistungen zur Verbesserung von Umsatz, Kundenfrequentierung, Image- und Bekanntheitsgrad.

Strategisches Ziel ist der Aufbau eines ganzen Netzes von Filialpunkten im Land Brandenburg und Berlin, in denen die prototypische Lösung zur Anwendung gelangt und zum selbsttragenden Geschäftsmodell wird. Der Vorteil liegt in der sehr unkomplizierten und schnellen Anbindung weiterer interessierter Filialen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit.

Was bedeutet isidor24

Per Mausklick natürliche Brandenburgische Spitzenprodukte, die auf Grund ihrer geringen Produktionsmenge nicht im Supermarkt zu finden sind, schnell und einfach in einer entsprechenden Filiale bestellen

Wo kauft man isidor24

In der Bäckereifiliale, in einer Fleischereifiliale oder einem Restaurant mit diesem Zeichen, Die Alternative: von zu Hause, mit einem x-beliebigen Internet-Zugang, die Ware wird trotzdem in der nächstgelegenen vorgeschlagenen Filiale abgeholt. Im gegenwärtigen Modellvorhaben sind Filialen der Bäckereien Wiese (Eberswalde), Koschmann ( Lübbenau), Schreiber ( Angermünde), der Fleischerei Gourmet ( Cottbus) und die Gaststätte 237: oxhoft ( Bergholz-Rehbrücke) beteiligt.

Wie funktioniert isidor24

Sich anmelden, einfach Produkte auf der sich selbst erklärenden Touch-Screen-Oberfläche in der Filiale am Terminal auswählen, Bon mit der Bestätigung mitnehmen, Bestellung zwei Tage später in der Filiale abholen, im praktischen Henkelkarton mit isidor24-Werbung nach Hause tragen.

Auf der Internet-Homepage www.isidor24.de kann man mehr über das Projekt und die Produkte erfahren, insbesondere direkt auch auf der „Grünen Woche“ vom 17. bis 26.01.2003 unter dem Funkturm in Berlin in der Brandenburghalle 21a.
Das Modellvorhaben wird ebenfalls auf einem e-comm Workshop in der Industrie- und Handelskammer Potsdam am 22.01.03 vorgestellt.

IGV Institut für Getreideverarbeitung GmbH
Arthur-Scheunert-Allee 40/41
14558 Bergholz-Rehbrücke

Ansprechpartner: Ines Gromes
Tel.:        03 32 00/89-107
Fax:        03 32 00/89-220
e-mail:    igv-transfer@institut-fuer-getreideverarbeitung.net