17. Oktober 2002

Engere Verflechtung von Forschung, Lehre und Wirtschaft

Zur Diskussion einer engeren Verflechtung der wissenschaftlichen Einrichtungen im Land Brandenburg mit dem Ziel der Verbesserung der Wirksamkeit in der Forschung, bei der Lehre und Umsetzung in der Wirtschaft weilte Frau Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg in der IGV Institut für Getreideverarbeitung GmbH in Bergholz- Rehbrücke.

Mit der Vorstellung der Entwicklung in den letzten 42 Jahren und Besichtigung der Labore und Technika der Abteilungen Analytik, Biotechnologie, Backwaren und Nachwachsende Rohstoffe des Institutes konnte sich die Ministerin anhand von praktischen Demonstrationen sowie Darstellung von Beispielvorhaben über die Potentiale der wirtschaftsnahen Forschungstätigkeit überzeugen.

Diskutiert wurden auf dieser Basis die Möglichkeiten zur weiteren Intensivierung der Zusammenarbeit der in der Region angesiedelten wissenschaftlichen Einrichtungen, wie Universität Potsdam ( Institut für Ernährungswissenschaften), Fachhochschule Lausitz, Deutsches Institut für Ernährungsforschung und IGV GmbH im Sinne der Entwicklung des Standortes als Schlüsselregion der Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften, sowie Biotechnologie. Der Standort  um das IGV- Potsdam/Rehbrücke bietet eine günstige infrastrukturelle Ausgangsbasis bei der Nutzung vorhandener Ressourcen. Angesichts der Dynamik der Entwicklungsprozesse in der Wissenschaftslandschaft und der Forderung aus der Wirtschaft zur Sicherung qualifizierten Nachwuchses bietet sich eine weitere Ausgestaltung des Netzwerkes für die Lebensmittelforschung an. Unterstützend wirkt hierbei die Initiative der Landesregierung zur ungekürzten Weiterführung von Forschung und Entwicklung.

IGV Institut für Getreideverarbeitung GmbH
Arthur-Scheunert-Allee 40/41
14558 Bergholz-Rehbrücke

Ansprechpartner: Ines Gromes
Tel.:        03 32 00/89-107
Fax:        03 32 00/89-220
e-mail:    igv-transfer@institut-fuer-getreideverarbeitung.net